Lass uns das Lachen nie verlernen

Wir spielen das Leben Du und ich, wie kleine Mädchen mit Schleifen in den Haaren, wie kleine Jungs mit schelmischem Lächeln im Gesicht – Wie Kinder auf seidenweichen Sommerwiesen, zwischen Mohn- und Sonnenblumen, ganz unvergessen … Wir wissen noch nichts vom Leben, von der Liebe, vom Schmerz des Herzens, von Gram und Verbitterung, wenn Enttäuschungen…

Nur nicht Du …

Am Abend auf dem Nachhauseweg – viele Menschen auf den Strassen nur nicht Du … In jedem Gesicht suche ich deine Züge, deine Augen, dein sonniges Lächeln, auch abends, nach der Arbeit –

Wie zwei Herzen

Zwei Ballons, wie zwei Herzen,  wenn sie sich in die Lüfte erheben, die Welt von oben sehen, in die Tiefe unter sich blicken und fliegen, fliegen, die unendliche Freiheit spüren … Neugier, Abenteuerlust, auch Ehrfurcht und Angst fliegen mit, den dunklen Wolken ausgeliefert, das Schicksal in ihren Händen – Dann weiß man, wie zerbrechlich das…

Wir flogen über den Wolken

Wir flogen über den Wolken,  du hieltest meine Hand, damit die Angst in meinem Kopf verstummt – Damit ich deine Ruhe spüre, meine Angst in deine Hände lege, sie vergesse, als wäre sie nie in mir gewesen …

Stimmen der Einsamkeit

Allein auf der Bank, allein in der Stadt, niemand mehr in der Gegenwart – alle sind in der Vergangenheit sitzen geblieben, als die Zeiten noch voller Leben und Jugend gewesen und der Duft der Liebe um die Herzen wehte …

In der Stille der Gegenwart

Da saßen wir am ersten Ferientag – die Stille des blauen Sees spiegelte sich in unseren Blicken … Wir schwiegen und sahen uns in die Augen; verstanden die Welt unsere Welt, darin die Liebe – Das Leben verstanden wir nicht; wir baten es still, dass es uns nicht trennt …

Das Leben auf dem Rücken

Das Leben auf dem Rücken  von einem Ort zum Nächsten, von dort, wo das Leid das Blut gefrieren lässt – dorthin, wo vieles anders und besser ist, ohne Krieg und täglichen Tod … Die Vergangenheit eingepackt, das Leben, welches dort, wo man aufbricht, keine Zukunft verspricht; nur Unsicherheit und Angst –

Liebe ist, was die Zeit aus ihr macht

Das Meer trug die Jahre der Liebe auf den Wellen fort, leise schaukelnd, bis zum Horizont, wo sie unsichtbar wurde, wie in unserem Leben, das vom Alltag zusammengehalten, von Gewohnheit und Angst vor dem Alleinsein durchtränkt dahinfloss in die Zukunft, die nichts mehr für uns versprach – nur weitere Jahre der Gegenwart, ohne Leben ohne…